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Der Güstrower Dom ![]() Der Güstrower Dom Mit dem Bau des Domes wurde 1226 begonnen, nachdem der Enkel von Heinrich dem Löwen, Heinrich Borwin II. auf seinem Totenbett die Stiftung beschlossen hatte. Doch die Weihe des Altars wurde erst 1335 vorgenommen, denn solange dauerte die Fertigstellung des altehrwürdigen Baues. Am Güstrower Dom lässt sich, wie bei vielen Kirchenbauten des 13. Jahrhunderts, der Übergang von der Romanik zur Gotik gut erkennen. Der kreuz-förmige Grundriss und der langgestreckte Chorraum weisen auf das romanische Konzept hin. Der massive Westturm ist 44 m hoch. Bedeutsam ist die Innenausstattung des Domes. Kunstwerke des 15. und 16. Jahrhunderts sowie "Der Schwebende" von Ernst Barlach sind hier zu bewundern. Der den Dom umgebende Platz, die ehemalige Domfreiheit, wurde 1995 saniert. Mit den ihn begrenzenden Bürgerbauten vermittelt der Platz auf besondere Art das Flair eines mittelalterlichen Ensembles. Pfarrkirche St. Marien ![]() Pfarrkirche Güstrow Nach dem Stadtbrand von 1503 wurde die gotische Backsteinbasilika stark erneuert und bei weitreichenden Baumaßnahmen Ende des 19. Jh. zu einer dreischiffigen Hallenkirche umgebaut. Erhalten geblieben ist die sehr wertvolle Ausstattung mit Kunstwerken aus dem 16. Jh., insbesondere der Brüsseler Altar von Jan Bormann. Ein herrlicher Blick über die Stadt und ihre reizvolle Umgebung bietet sich vom Kirchturm. Norddeutsches Krippenmuseum ![]() Weihnachtskrippenausstellung in Heilig Geist Die Barlachstadt Güstrow ist um eine weitere touristische Attraktion reicher. 2007 öffnete in der sanierten Heilig-Geist-Kirche das erste Norddeutsche Krippenmuseum. Die Heilig-Geist-Kirche war ursprünglich ein Spital zur Pflege von Armen und Kranken. Um 1300 erbaut, ist sie nach dem Dom der älteste Sakralbau der früheren Residenzstadt Güstrow. Hausherrin ist die „Weihnachtskrippen in Heilig-Geist – Mechthild und Dr. Rudolf Ringguth-Stiftung“. Bei der Präsentation handelt es sich um eine einmalige Sammlung von rund 350 traditionellen Weihnachtskrippen aus der ganzen Welt, die im Wechsel ganzjährig in dem aus dem frühen 14. Jahrhundert stammenden Kirchenbau zum Besuch einlädt. Sie vermittelt die frohe Hoffnung der Menschen, indem sie die Weihnachtsgeschichte in den unterschiedlichen Interpretationen der Völker unserer Erde bildhaft erzählt. |
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