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Die Barlachstadt Güstrow von ihren schönsten Seiten

Schloss Güstrow

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Das Güstrower Renaissance-Schloss
Das Güstrower Renaissance-Schloss

Der wahrhaft fürstliche ganz auf Repräsentation berechnete Bau entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Residenz des Landesherren. Herzog Ulrich von Mecklenburg verpflichtete in zwei aufeinander folgenden Bauphasen den italienischen Baumeister Franz Parr und den Niederländer Philipp Brandin, die in einer originären Verschmelzung italienischer, französischer und mitteleuropäischer Tradition ein Bauwerk von europäischem Rang schufen.
Schloss Güstrow bietet seinen Besuchern neben prachtvoll dekorierten Hofstuben eine reich bestückte Dauerausstellung, die neben einer bedeutenden Mittelaltersammlung, Kunst- und Kunsthandwerk der Renaissance, herzogliche Jagd- und Prunkwaffen, Glas von der Antike bis zur Gegenwart, Malerei der DDR sowie antike Keramik und zeitgenössische Kunst umfasst. Eine eigene Abteilung würdigt die kurzzeitige Regentschaft Wallensteins in Güstrow.

Öffentliche Führungen:

Samstag und Sonntag 14 Uhr Gruppen-Führungen nach Vereinbarung (ab 2 Personen)

Öffnungszeiten:

15. April - 14. Oktober: täglich 10.00-18.00 Uhr
15. Oktober - 14. April: Dienstag-Sonntag 10.00-17.00 Uhr

Eintrittspreise:

Erwachsene: 5,00 €, ermäßigt: 3,50 €
Familien-Tageskarte: 9,00 €
Gruppenkarte: 3,50 € pro Person (ab 15 Personen)
Schulklassen mit Lehrer: frei
Kinder unter 6 Jahren: frei

Anschrift:

Franz-Parr-Platz 1
Tel.: +49 38 43 / 75 20
Fax: +49 38 43 / 68 22 51
web: www.schloss-guestrow.de


Das Güstrower Rathaus

Der Marktplatz mit dem Rathaus
Der Marktplatz mit dem Rathaus

Keines der mecklenburgischen Rathäuser des Klassizismus wirkt so festlich und einladend wie das in Güstrow. 1798 wurden die vier vorhandenen Giebelhäuser mit aneinanderliegenden Traufen durch den Güstrower Baumeister D. A. Kufahl mit einer einheitlichen, hervorragend komponierten Fassade versehen. Die fein abgewogene Verwendung von Pilastern und Girlanden macht auf den Übergang vom Louis-Seize-Stil zum strengeren Klassizismus aufmerksam. Das Gebäude wurde 2001/02 umfassend restauriert. Die Gestaltung der Fassade erfolgte nach dem historischen Vorbild.

Anschrift:

Stadt Güstrow
Markt 1
18273 Güstrow
Tel.: +49 38 43 / 76 90
Fax: +49 38 43 / 68 30 75


Stadtmuseum

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Am 02. Oktober 2003 wurde ein weiteres Kapitel in der Historie des Güstrower Stadtmuseums aufgeschlagen: Die umfangreichen Sammlungen, die von der wechselvollen Geschichte der Stadt künden, erhielten ihr neues Domizil am Franz-Parr-Platz 10.

Museum der Barlachstadt Güstrow

Mit Hilfe moderner Ausstellungstechnik wird für den Besucher die historische Entwicklung der ehemaligen Residenzstadt Güstrow erlebbar gemacht. Einzelausstellungen beschäftigen sich mit dem Leben und Werk des in Güstrow geborenen Malers Georg Friedrich Kersting und des niederdeutschen Dichters John Brinckman. Zu den Besonderheiten des Güstrower Stadtmuseums gehören eine 12 000 Blatt umfassende Theaterzettelsammlung sowie der überwiegende Teil des künstlerischen Nachlasses des in Güstrow geborenen Malers und Kopisten Otto Vermehren, der auch viele Jahre der Direktor der Restaurierungswerkstätten der Uffizien in Florenz war.

Öffnungszeiten:

Oktober - April:
Montag - Freitag 09.00-18.00 Uhr, Samstag 10.00-16.00 Uhr, Sonntag 11.00-16.00 Uhr
Mai - September:
Montag-Freitag 9.00-19.00 Uhr, Samstag 10.00-17.00 Uhr, Sonntag 11.00-17.00 Uhr

An Feiertagen gelten gesonderte Öffnungszeiten.

Eintrittspreise:

Eintritt frei. Wir freuen uns über Ihre Spende für das Museum.
Gebühren für angemeldete Führungen:
Erwachsenengruppe (ab 10 Personen) 15,00 €
Schülergruppen (ab 10 Personen) 10,00 €

Anschrift:

Franz-Parr-Platz 10
Tel.: +49 38 43 / 76 91 20


Städtische Galerie Wollhalle

Städtische Galerie Wollhalle
Städtische Galerie Wollhalle

Erbaut als herzoglicher Pferdestall, im 19 Jh. als Handelsplatz für Wolle um im 20 Jh. als Theaterwerkstatt genutzt, wurde das historische Stadtbild prägende Gebäude im Mai 2000 als Städtische Galerie Wollhalle wieder eröffnet. Die Güstrower „Kulturmeile“ um den Franz-Parr-Platz herum mit Schloss, Museum und Theater wurde somit durch ein weiteres Kleinod bereichert. Die städtische Galerie ist vorrangig der Präsentation zeitgenössischer Kunst vorbehalten.

Öffnungszeiten:

im Ausstellungszeitraum täglich von 11.00-17.00 Uhr

Öffnungszeiten Festtage:

03. Oktober 2011: 11.00 - 17.00 Uhr

Eintrittspreise:

Erwachsene: 2,50 €
Ermäßigte: 1,50 €
Kombi-Ticket Städtische Galerie Wollhalle + Museum: 4,50 €
Ermäßigte: 2,50 €
Angemeldete Führungen: zzgl. zum Eintrittspreis
Erwachsenengruppen: 15,00 € (ab 10 Personen)
Schülergruppen: 10,00 € (ab 10 Personen)

Anschrift:

Städtische Galerie Wollhalle
Franz-Parr-Platz 9
Tel.: +49 38 43 / 76 91 69


Ernst-Barlach-Theater

Ernst-Barlach-Theater
Ernst-Barlach-Theater

Das Güstrower Theater wurde 1828, exakt 600 Jahre nach Stadtgründung, im klassizistischen Stil erbaut.

Den Namen des bekannten Bildhauers und Schriftstellers Ernst Barlach trägt das Theater seit 1957. Es ist heute ein Theater ohne eigenes Ensemble. Auf dem Spielplan stehen Theaterstücke, Konzerte, Kabarettabende und Shows. Theaterzettel von 1741 bis zur Gegenwart beherbergt das nahe gelegene Stadtmuseum. Im Theater finden 365 Besucher Platz.

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Kartenvorverkauf über die Güstrow-Information
Tel.: +49 38 43 / 68 10 23
Fax: +49 38 43 / 68 20 79
e-mail:



Brunnen Fuchs und Igel

Brunnen Fuchs und Igel
Voß un Swinegel


Der Brunnen „Fuchs und Igel“ steht seit dem 3. Juli 1908 an der Bleicherstraße unterhalb des Pferdemarktes. Er wurde zu Ehren von John Brinckman errichtet, welcher die 1854 erschienene Novelle vom „Voss un Schwinegel“ schrieb. Der niederdeutsche Erzähler und Lyriker wurde 1814 in Rostock geboren und starb 1870 in Güstrow. 1849 erhielt er eine Anstellung am Güstrower Realgymnasium. Sein Wohnhaus ließ er sich 1860 in der Hansenstraße errichten.
John Brinckmans ältester Sohn stiftete den Brunnen. Den Auftrag erhielt 1908 der Plauer Bildhauer Wilhelm Wandschneider.
Auf der Granitstele befindet sich ein Portraitmedaillon des Dichters. Die Brunnenfiguren Fuchs und Igel sind aus Bronze gegossen.


Uwe Johnson Stele
Uwe Johnson Stele vor dem Brinckman-Gymnasium

Stele Uwe Johnson

Die Bronzestele Uwe Johnson steht in seiner Heimatstadt Güstrow auf dem Domplatz in unmittelbarer Nähe des John Brinckman Gymnasiums, welches er von 1948 – 1952 besuchte. Die feierliche Einweihung der Stele war am 20. Juli 2007. Sie wurde 2006 von Wieland Förster - ein Zeitgenosse Uwe Johnsons - geschaffen und ist 210 cm hoch.
Uwe Johnson ist am 20.07.1934 in Cammin (Pommern) geboren und am 24.02.1984 in Sheerness on Sea in England gestorben. Nach seinem Studium in Leipzig wohnte er in Westberlin und erwarb sich das ungeliebte Etikett vom "Dichter des geteilten Deutschland". Sein Weggehen aus der Heimat 1959 hat nie den Verlust der Heimatverbundenheit zur Folge gehabt. Mit 19 Jahren begann Uwe Johnson seinen ersten Roman zu schreiben.


Borwinbrunnen


Borwinbrunnen

Im Jahre 1889 wurde ein Brunnen auf dem Pferdemarkt errichtet. Wasser floss darin erst 20 Jahre später, da dieser vorher als Denkmal diente. Der Brunnen sollte an die Gründung der Stadt (1228) und damit auch an deren Stifter Fürst Heinrich Borwin II erinnern. Auf Grund dessen wurde er Borwinbrunnen genannt. Der Borwinbrunnen sollte aber auch an die Inbetriebnahme des ersten Wasserwerkes in Güstrow erinnern. Der sechseckige Brunnen, welchen Georg Daniel aus Schwerin entwarf, ist aus Sandstein gefertigt. Er ruht auf einer dreistufigen umlaufenden Treppenanlage, die früher von einem Gitter umgeben war. Der Borwinbrunnen steht inmitten einer der ältesten Straßen Güstrows, dem Pferdemarkt. Die Bekrönungsfigur Heinrich Borwin II in der Mitte des Brunnens schuf Richard Thiele aus Hamburg, einer der Lehrer Ernst Barlachs. Die rechte Hand der Statue von Fürst Heinrich Borwin hält symbolisch die Gründungsurkunde der Stadt. In den Brunnen ist folgender, aus dem Latein übersetzter, Text eingeschrieben: „Sowohl unsere Zeitgenossen als unsere Nachfolger späterer Zeiten sollen wissen, dass wir, dem Wunsche unserer Bürger von Güstrow mit freundlichem Wohlwollen entgegenkommend, denselben das Schwerinsche Stadtrecht, welches unser Vater ihnen verliehen hatte, bestätigen. Johannes, Nicolaus Heinrich, Pribezlaus, Heinrich Borwins II. Söhne, 1. November 1228.“


Erleben Sie 280 Jahre Artisten - Tradition!


Die Malmströms

Wenn Sie das Hause Malmström betreten, stoßen Sie schon im Flur auf die ersten Spuren der berühmten Artistenfamilie. Sie werden staunen über die Vielzahl von Dokumenten, Fotos, Plakaten, Requisiten... Viel zu klein sind die beiden Ausstellungsräume, um all das zeigen zu können, was von mehreren Generationen der Malmströms zusammengetragen und aufbewahrt worden ist. Mit dem über hundertjährigen Circuswagen und dessen Ausgestaltung verfügt das Museum über ein einmalig zirzensisches Ausstellungsobjekt.
Museumsbesuche sind jederzeit nach Absprache möglich. In diesem Fall bitte anmelden.

Öffnungszeiten:

Museumsbesuche sind jederzeit nach Absprache möglich. Anmeldung unter +49 38 43/ 68 07 86

Anschrift:

Das Malmström-Museum
Zu den Wiesen 17, 18273 Güstrow
Tel.: +49 38 43 / 68 07 86
Fax: +49 38 43 / 68 24 65
web: www.malmstroem-museum.de


Die ehemalige Synagoge in Güstrow - Krönchenhagen 13

Wenn man in Güstrow von der Hageböcker Straße in den Krönchenhagen einbiegt, trifft man auf eine Inschrift. Diese erinnert an die Synagoge, welche hier einmal stand.
Die Inschrift besagt: 28. September 1829 Einweihung / Synagoge Güstrow / 9. November 1938 Zerstörung. Sie wurde im August 2006 in den Gehweg gesetzt.
Die im klassizistischen Stil gebaute Synagoge lag in einem prachtvollen, sich zur Straße öffnenden Garten.
In der Progromnacht am 9. November 1938 wurden die Synagoge sowie die Trauerkapelle auf dem Jüdischen Friedhof durch Brandstiftung zerstört. Der Friedhof wurde geschändet. Am 10. Juli 1942 wurden alle noch in Güstrow lebenden Juden nach Auschwitz deportiert.
Seitdem gibt es in Güstrow keine jüdische Gemeinde mehr. An die Opfer erinnern heute 17 „Stolpersteine“. Sie sind vor den Häusern in die Straße gesetzt, in denen diese Juden lebten.
Unmittelbar neben dem Standort der zerstörten Synagoge steht das ehemalige jüdische Gemeindehaus, das erhalten geblieben ist.


Renaissance-Raum im Kemladen, Mühlenstraße 17

Bildnismedaillon (imitierte Kassettenmalerei)
Bildnismedaillon (imitierte Kassettenmalerei)

Im Sommer 2004 wurde während laufender Bauarbeiten im Erdgeschoss eine ca. 400 Jahre alte, bemalte Holzbalkendecke, eine so genannte imitierte Kassettenmalerei, entdeckt und infolge restauriert. Ihr besonderer Wert für die norddeutsche Renaissancekunst begründet sich aus dem erhaltenen Umfang von 19 detailgetreuen Bildmedaillons in zeitgenössischer Kleidung. Die künstlerische Qualität der Porträtmedaillons lässt vermuten, dass der Bauherr im Umfeld des Güstrower Hofes zu suchen ist. In Verbindung mit anderen Bauten und deren Ausstattung lässt die Decke im ehemaligen Festsaal des Hauses Mühlenstr. 17 erahnen, dass Güstrow im 16. und 17. Jahrhundert in starkem Maße vom Hofleben geprägt war.
Seit September 2005 nutzt die neue Verbraucherzentrale diese Räumlichkeiten für ihre Sprechstunden. Zudem kann der Raum auch für kulturelle Veranstaltungen angemietet werden.

Besichtigungen & Führungen über die Güstrow-Information unter
Tel.: +49 38 43 / 68 10 23
e-mail:

Programminformationen & Kartenreservierungen
Tel.: +49 38 43 / 75 00
e-mail:
web: www.wgg-guestrow.de


Historisches Wasserkraftwerk

Historisches Wasserkraftwerk
Historisches Wasserkraftwerk

Das kleine Wasserkraftwerk Am Berge ist im Zusammenhang mit dem Projekt zur EXPO 2000 „Wasser in Güstrow“ wieder zum Leben erweckt worden und ist neben dem Borwinbrunnen Teil der „alten Wasserkunst“ in Güstrow. Nach umfassender Sanierung erlebt der Besucher im Turbinenschauraum hautnah die Arbeitsweise des Wasserkraftwerkes und erfährt in einer Dauerausstellung alles zum Thema „Wasser in Güstrow“.
Ein idyllisch anmutender Wanderweg entlang des Energiegrabens , der das abfließende Wasser über den Stadtgraben zur Nebel zurückführt, stellt eine harmonische Verbindung zur Altstadt her.

Besichtigung des historischen Wasserkraftwerkes zu den Öffnungszeiten des Kunden-Service-Centers:

Montag: 09.00–13.00 und 14.00–15.30 Uhr
Dienstag: 09.00–13.00 und 14.00–18.00 Uhr
Mittwoch: 09.00–14.00 Uhr
Donnerstag: 09.00–13.00 und 14.00–18.00 Uhr
Freitag: 09.00–13.00 Uhr

Anmeldung von Führungen:
Telefon: +49 38 43 / 28 85 53

Anschrift:

Stadtwerke Güstrow
Am Berge 4-5
18273 Güstrow

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Natur- und Umweltpark Güstrow (NUP)

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Der Aquatunnel des Natur und Umweltparks in Güstrow
Der Aquatunnel des NUP in Güstrow

Im Aqua-Tunnel des NUP können Sie trockenen Fußes ein natürliches Gewässer durchwandern und Hechte, Zander oder Forellen bei ihren Beutezügen beobachten. In den weitläufigen Wäldern und Wiesen des Parks gibt es Damhirsche, Wölfe, Eulen, Seeadler, Störche, Kraniche, Wildkatzen, Waschbären und viele andere Tiere. Raubtier-WG, Kletterpfade und Höhlengänge bieten Abenteuer pur. Spannende Nachtwanderungen zu Wölfen und Eulen werden zur Vollmondzeit angeboten. Beliebt sind bei den Kindern der Abendteuerspielplatz und das Streichelgehege. Im SB-Restaurant können Sie täglich ab 10 Uhr essen und trinken.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 8,50 €
Ermäßigte: 7,50 €
Kinder: 4,00 €
Familientageskarte: 21,00 €
Nachtwanderungen: 8,50 € p.P.

Öffnungszeiten:

April-Oktober: 9.00-19.00 Uhr
November-März: 9.00-16.00 Uhr
Führungen und Tagungsräume nach telefonischer Anmeldung.

Anschrift:

Natur- und Umweltpark
Verbindungschaussee, 18273 Güstrow

Tel.: +49 38 43 / 2 46 80
Fax: +49 38 43 / 24 68 20
e-mail: info@nup-guestrow.de
web: www.nup-guestrow.de

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