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BUGA: Güstrow setzt voll auf Grün Stadt wirbt als Außenstandort von Bundesgartenschau mit drei Schwerpunkten
Grün will sich Güstrow als Außenstandort der BUGA 2009 in Schwerin präsentieren: Idyllische Gärten, grüne Inseln in der Altstadt, natürlich der Natur und Umweltpark und ein blühender Schlossgarten man gibt sich naturverbunden. Dabei setzt die Stadt nicht auf große neue Projekte, sondern auf Vorhandenes. Güstrow(Jens Griesbach)
"Wir wollen das, was da ist, aufwerten", sagt Anett Zimmermann vom Stadtmarketing. Ursprünglich war noch ein Großprojekt als BUGA Außenstandort geplant gewesen: die komplette Neugestaltung des Altstadtrandes zwischen Nachtigallenberg und Schlossberg. Doch dieses Projekt wurde bereits vergangenes Jahr als zu teuer aufgegeben (SVZ berichtete). Auch ein kleineres Vorhaben, die Umgestaltung des Grünzuges an der Schanze, wurde aus diesem Grund verworfen. Nun setzt die Stadt also auf Bewährtes. So wird es einen BUGA - Rundweg durch Güstrow geben, der sich an dem bereits vorhandenen "Blauen Faden" orientiert, kündigt Anett Zimmermann an. Auf dem Rundweg sollen vor allem die "grünen Inseln" in der Innenstadt zur Geltung kommen. Wir planen viele kleine Maßnahmen, um das Grün in der Stadt erlebbar zu machen", sagt sie. Es laufen z. B. gerade Gespräche mit Eigentümern von Baulücken. Statt grau und schäbig sollen diese Lücken bepflanzt werden und zum Start der BUGA im April 2009 grün strahlen. Am Berge soll ein zusätzlicher Pfad entlang der Nebel angelegt und der Zirkusplatz an der Bleiche befestigt werden. Mit Kleingärtnern laufen gerade Abstimmungen, wie das Regenrückhaltebecken am Gleviner Tor begrünt und verschönert werden kann, so Anett Zimmermann. Und um den Blick auf die Altstadt frei zu haben, wird der Wildwuchs an der Schanze zurück geschnitten und neue Bänke aufgestellt. "Alles wird gerade im Detail abgestimmt und entworfen, damit im April 2009 alles fertig ist", so Anett Zimmermann. Auch die Bürger sollen sich beteiligen: ihre Vorgärten entsprechend aufpolieren und die zahlreichen grünen Hinterhöfe für die interessierte BUGA Öffentlichkeit zugänglich machen, sagt sie. Den zweiten Schwerpunkt der Güstrower BUGA Präsentation bildet der Natur und Umweltpark (NUP) und hier das so genannte Agenda Zentrum in den NUP – Wiesen. Das Gebäude ist ein dreigliedriges Gebilde, das der Grundform eines Spinnennetzes entspricht. Es wird gezeigt wie Mensch, Tier und Umwelt andauernd und nachhaltig miteinander leben können. Sonntag um 14:30 Uhr ist der erste Spatenstich für dieses einmalige Schauprojekt. „Wir planen, dass es rechtzeitig zur BUGA fertig wird“, sagt NUP – Mitarbeiterin Maren Gläser. Besucher sollen zudem zu Fuß, aber auch mit dem Fahrrad, Kanu und dem Floß die NUP – Wiesen in der paradiesischen Flusslandschaft der Nebel erkunden können. Schließlich bietet der Fremdenverkehrsverein Güstrow an, auf den Spuren der Zeit in der Stadt zu wandeln. "Mit speziellen, thematischen Führungen wollen wir die BUGA Gäste locken", sagt Anett Zimmermann, die Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins. Neben dem üblichen Angebot der Güstrow Information gibt es auch Führungen zu den bekanntesten Söhnen der Stadt. So z. B. zu Georg E Kersting, Maler der Romantik; Otto Vermehren, Direktor der Restaurierungswerkstätten der Uffizien in Florenz; Ernst Barlach oder Uwe Johnson. Infos zur BUGA Präsentation Güstrows im Internet unter www.buga guestrow.de. (Schweriner Volkszeitung vom 28.05.2008)
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