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Botschafter für Güstrow im T-Shirt

Botschafter für Güstrow im T-Shirt

Bewerbungsunterlagen der Barlachstadt für Landesgartenschau 2014
liegen vor

Güstrow Die Bewerbungsunterlagen für die Landesgartenschau (LaGa)2014 in der Barlachstadt Güstrow sind bis auf wenige Details fertig. Am 8. August sollen die Ausschüsse der Stadtvertretung das Material
erhalten. Grünes Licht für die Bewerbung wollen die Stadtvertreter am 15. September geben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September. Den Zuschlag erteilen wollen die Juroren im Januar 2012. „Die Zeit rennt uns davon, um zu planen, zu organisieren, zu pflanzen und zu bauen“, nennt Bürgermeister Arne Schuldt ein Problem. Dennoch soll die Zeit des Wartens genutzt werden, um unter den Güstrowern eine erwartungsfrohe Stimmung zu schüren. „Wir wünschen uns noch mehr Mitarbeit. Das können Ideen sein, die eingebracht werden, man kann im Förderverein mithelfen oder einfach Botschafter Güstrows für die LaGa im Bekanntenkreis sein“, zählt Olav Paarmann, Vorsitzender des Fördervereins LaGa in Güstrow, auf. Der Verein startet demnächst einen Malwettbewerb für Kinder, Motto „Ganz schön Blume“. Dokumentieren kann man Begeisterung auch mit dem T-Shirt „Ich bin eine Güstrower Pflanze“, das in der Güstrow Information zum Kauf angeboten wird, auch in Kindergrößen. Stadtvertreter Steffen Geufke, der den Sonderausschuss LaGa leitet, hatte sich vom damaligen Slogan „Ich bin ein Rostocker Olymp“ anregen lassen und die Idee auf Güstrow übertragen. Wichtiger Bestandteil der Bewerbung ist die Finanzierung. Reichlich fünf Millionen Euro, rechnet Schuldt, werden nötig sein, um Fixkosten der LaGa wie Kauf von Pflanzen, Herrichten von Ausstellungsflächen, Beschäftigung von Personal und Ähnlichem zu decken. Diese Mittel sollen sich über Eintrittsgelder refinanzieren, die Stadt muss dafür aber eine Bürgschaft übernehmen. Ein Besuchergutachten beziffert die zu erwartenden Gäste auf eine halbe Million. Auf 33 Millionen Euro, wovon auf die Stadt etwa zwölf Millionen entfallen, werden sich die
Investitionskosten für die Schau belaufen. Darin ist an eine Gestaltung der Langzeit – Industriebranche „Ex – Stahlhof“ und an eine Verlegung der Bundesstraße im Bereich Rosengarten gedacht. „Das schaffen wir nicht bis 2014, aber wir sind dann im Schwung“, sagt Schuldt. Der Bürgermeister sieht für das Güstrower Konzept , das in einer Zeitreise Erfahrungen der Vergangenheit für die Gegenwart und die Zukunft nutzen will, sehr gute Chancen gegenüber Mitbewerbern. Kolportiert wird, dass es sieben weitere Interessenten für die LaGa geben soll,
sicher weiß man das nur von Putbus. Die Güstrower Bewerbung sollte in der zweiten Septemberhälfte per Fahrrad nach Schwerin gebracht werden, äußerte Olav Paarmann gestern eine Idee. Anmeldungen zum Mitradeln werden ab sofort entgegen genommen.

Christian Menzel


[SVZ, 16./ 17.07.2011]



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