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Gemeinsam um Gäste werben  Behrend Böckmann stellte gestern sein neues Buch "Geschichten tau dei Stadtgeschichte von Güstrow" vor.  Über ein Verleihsystem für Elektofahrräder im Gespräch: Jörn Kolbe (Movelo), Olav Paarmann (Gästehaus am Schlosspark) und Sven-Erik Muskulus Wandern, Kanu, Rad und Reisen) 23 touristische Anbieter beim 2.Güstrower Tourismustag / Ziel: Güstrow zwischen Ostsee und Müritz bekannter machen
Güstrow: Mit 23 Anbietern aus dem Bereich Tourismus, Freizeit und Kultur war der 2. Güstrower Tourismustag ein Erfolg. Das macht Anett Zimmermann, Vorsitzende des Vereins „GüstrowTourismus“ aber nicht allein an der gestiegenen Zahl der Aussteller fest, sondern ebenso darin, dass jede Pause im Tagesprogramm mit elf Impulsvorträgen von den Ausstellern genutzt wurde, um miteinander ins Gespräch zu kommen. So standen die „Radler“ schon in der ersten Pause beisammen: Sven-Erik Muskulus (Wandern, Kanu, Rad und Reisen) Olav Paarmann (Gästehaus am Schlosspark)Jörn Kolbe (Movelo) und Martin Elshoff (Regionalverband Rostock des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs). Ihr Thema: das Angebot an Elektrofahrräder durch Molevo. Radfahren sei ein Megatrend und das Elektrorad ein tolles Angebot für den Wiederaufstieg aufs Rad, sind sich die Männer schnell einig, bevor sie in Verhandlungen treten. „Auf dieser Messe habe ich die regionalen Anbieter zusammen und kann verschiedene Themen an einem Tag besprechen“, betont Paarmann. Anderenfalls müsste er sich viele Termine mit jedem einzelnen machen. Deshalb ist ihm der Tourismustag wichtig. “Es ist eine gute Gelegenheit ins Gespräch zu kommen, Schnittpunkte zu finden, aus denen sich vielleicht gemeinsame Arrangements entwickeln“, hebt Erik-Alexander Hinz vom Kurhaus hervor. Und Jan von Gercum und Anika Seeharsch, Auszubildende am Stand der Krakow-Information, wollten die Güstrower für einen Ausflug nach Krakow am See interessieren. Jan von Gercum nennt z.B. das 30. Fischerfest, das in diesem Jahr eine ganz neue Note bekommen soll. „Weniger allgemeines Volksfest, mehr Fischerfest“, fast er zusammen. „Touristen, die in Güstrow sind, interessieren sich vielleicht auch für Schlossgärten und Parks über die Barlachstadt hinaus“, meint Carsten Neumann, Kurator der Staatlichen Schlösser in MV. Sich untereinander bekannt zu machen, zu wissen, wer was anbietet, sieht er als Grund für die Teilnahme am Güstrower Tourismustag. Zwischen Ostseeküste und Müritz müsse Güstrow seine Chancen nutzen, betont Güstrows Bürgermeister Arne Schuldt. Deshalb sei der Tourismustag als Fachmesse dazu angetan, Angebote gemeinsam in die Tourismuszentren zu tragen und Gäste für Güstrow zu interessieren. Ein wichtiger Anlaufpunkt in der Barlachstadt ist seit 30 Jahren die Güstrow – Information. Friederike Neubert, einst Leiterin der Info, berichtete gestern aus den Anfängen und zeigte die Entwicklung auf. „Spannend, ereignisreich und anstrengend“, fasst sie zusammen. Mit der Stadtinformation habe Güstrow Anfang der 1990er – Jahre gute Startbedingungen gehabt. Die habe man genutzt und eine Basis geschaffen, die es weiter auszubauen gilt. Text: Regina Mai
[Schweriner Volkszeitung |15.03.2011]
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