Kontakt | Inhaltsverzeichnis

Startseite Kontaktformular Inhaltsverzeichnis Drucken Lesezeichen hinzufügen

Güstrower Denkmale

Bronzeplastik und Notkirche

Neue SVZ Serie beschäftigt sich heute mit der katholischen Kirche


Die Bronzeskulptur an der Kirche

Güstrow/Dieter Kölpin und Gernot Moeller:
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in der Grünen Straße ist ein Werk von Ludwig Nolde. Sie zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15. August 1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht, nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Nolde (1888 bis 1958) wurde die Figur in der württembergischen Metallwarenfabrik gegossen.
Die Figur ist 2,5 Meter hoch und wiegt 225 Kilogramm. Die Bronzeplastik wurde der katholischen Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.
Vor der Errichtung des Korffschen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der Notkirche befanden sich die zwei von Nolde geschaffenen Statuen, die heute den St. Marien bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der "Immerwährenden Hilfe" entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow. (Schweriner Volkszeitung vom 12./13.01.2008)


Die Notkirche wurde 1919 zum ersten Mal genutzt

Hotel buchen

Anreise:
Tag Monat Jahr
Nächte Zimmer Personen
Hotelzimmer Detailsuche
Nur buchbare suchen
© feratel media technologies GmbH